SI-TEC Sicherheitstechnik & Zubehör für optimale Sicherheit bei der Holzbearbeitung

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Sicherheitszubehör, Schutzvorrichtungen und Arbeitshilfen für Holzbearbeitungsmaschinen

Analog zu unserem jahrzehnte lang etablierten SI-TEC Katalog, finden Sie hier unsere SI-TEC Online-Angebote, welche Sie bequem von zu Hause oder der Werkstatt aus bestellen können.

Arbeitssicherheit in Schreinerei, Tischlerei und Holzhandwerk optimieren

Das SI-TEC Produktportfolio umfasst ein riesiges Sortiment an Sicherheitstechnik und Zubehör für den optimalen Arbeitsschutz beim Bohren, Fräsen, Hobeln und Sägen mit Holzbearbeitungsmaschinen. Dazu gehören beispielsweise unsere GL-Führungen für Bandsägen oder die bewährte Original APA 2 Bandsägeblattführung, Fräs- und Gehrungsanschläge, Hobelschutzvorrichtungen, Spaltkeile, Sicherheitseinrichtungen, Schiebehilfen oder elektronische RFID-Schlüsselsysteme zur Autorisierung von Nutzern und Freischaltung von Maschinenfunktionen.


Was versteht man unter Sicherheitstechnik?

Sicherheitstechnik umfasst alle technischen Einrichtungen und Maßnahmen, die dazu dienen, Gefahren zu vermeiden und Menschen vor Verletzungen zu schützen. Dazu gehören mechanische Schutzvorrichtungen, Absicherungen, Führungssysteme sowie organisatorische Lösungen, die Risiken frühzeitig reduzieren und einen sicheren Betrieb von Maschinen und Anlagen gewährleisten.

Was bedeutet Sicherheitstechnik in der maschinellen Holzbearbeitung?

In der maschinellen Holz- und Kunststoffbearbeitung schützt Sicherheitstechnik vor typischen Gefahren wie Rückschlag, Werkzeugkontakt oder unkontrollierter Werkstückbewegung. Zum Einsatz kommen unter anderem Schutzhauben, Andrucksysteme, manuelle Schiebehhilfen, Vorschubapparate sowie Spann- und Führungseinrichtungen. Sie sorgen für kontrollierte Werkstückführung, erhöhen den Abstand zum Werkzeug und ermöglichen ein sicheres Arbeiten an Maschinen wie Tisch- und Formatkreissägen, Tischfräsen, Bandsägen, Langlochbohrmaschinen oder Hobelmaschinen.

Welche persönliche Schutzausrüstung benötige ich an einer Holzbearbeitungsmaschine?

Persönliche SchutzausrüstungJe nach Maschinentyp und Arbeitsgang sind enganliegende Sicherheitskleidung, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille, Staubschutzmaske und ggf. weitere persönliche Schutzausrüstung vorgeschrieben. Offenes langes Haar sowie das Tragen von Uhren und Schmuck ist an allen o. g. stationären Holzbearbeitungsmaschinen verboten. Die persönliche Schutzausrüstung für das Arbeiten an einer Holzbearbeitungsmaschine muss dem Bedienpersonal vom Arbeitgeber bereitgestellt werden.


Wie arbeite ich sicher an einer Holzbearbeitungsmaschine?

Widmen wir uns nun den maschinenrelevanten Aspekten, die für eine sichere Holzbearbeitung erforderlich sind. Hierzu gehören eine gut vorbereitete Maschine, passende Schutzvorrichtungen und eine kontrollierte Werkstückführung. Wichtig sind ausreichend Abstand zum Werkzeug, eine korrekte Einstellung von Anschlägen und Abdeckungen sowie geeignete Hilfsmittel wie beispielsweise Schiebestock, Zuführlade, Spannlade, Schutzhaube oder Rückschlagschutz.

Sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen


Sechs Tipps für eine sichere maschinelle Holzbearbeitung

Maschinenzugang1. Maschinenzugang (Maschine nur qualifiziertem Bedienpersonal überlassen)
Sicherheitstechnik wirkt nur, wenn sie richtig verwendet wird. Das Personal, das mit der Bedienung einer Maschine bauftragt wird, muss wissen, wie Maschine, Werkzeug, Vorschubrichtung, Schutzvorrichtungen, Absaugung und Werkstückführung zusammenhängen und wo etwaige Gefahren bestehen. Deshalb sind für das Bedienpersonal einer Holzbearbeitungsmaschine regelmäßige Maschinenunterweisungen vorgeschrieben. 

Experten-Tipp: Für häufig wechselndes Bedienpersonal an sicherheitsrelevanten Holzbearbeitungsmaschinen können zusätzlich RFID-Systeme zur Maschinenzugangskontrolle mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen sinnvoll sein.


Maschinenzustand2. Maschinenzustand (Maschine, Werkzeug und Schutzvorrichtungen prüfen)
Vor Arbeitsbeginn bzw. vor dem Einschalten der Maschine sollten Sägeblatt, Bohr- oder Fräswerkzeug, Hobelwelle, Anschläge, Abdeckungen, Spaltkeil, Absaugung und die Not-Aus-Funktion kontrolliert werden. Beschädigte Werkzeuge, fehlende Schutzhauben oder lose Anschläge sind ein klares Ausschlusskriterium für einen sicheren Betrieb.


Gefahrenzonen3. Gefahrenzonen (Hände konsequent aus Gefahrenbereichen heraushalten)
Werkstücke dürfen mit den Händen nicht dicht am Werkzeug vorbeigeführt werden. Bei manuellem Vorschub ist generell ein Sicherheitsabstand von mindestens 120 mm zum Werkzeug einzuhalten. Bei schmalen, kurzen oder kleinen Werkstücken sind geeignete Zusatzhilfsmittel erforderlich. Ein Schiebestock oder Schiebeholz, eine Zuführlade oder eine Spannlade hilft, die Hände auf Abstand zu halten und das Werkstück kontrolliert zu führen.


Werkstückhandling4. Werkstückhandling (Werkstücke führen, stützen, spannen und sichern)
Viele Unfälle entstehen, wenn Werkstücke kippen, verkanten oder unkontrolliert zurückschlagen. Deshalb müssen Anschläge, Führungen, Niederhalter und sowie Spann- und Druckvorrichtungen individuell korrekt eingestellt werden. Beispielsweise kann beim Fräsen kurzer Werkstücke oder beim Einsetzfräsen eine Spannlade sinnvoll sein, beim Abrichten kurzer Werkstücke eine Zuführlade und beim Sägen schmaler Teile ein Schiebestock.

Lange, große und schwere Werkstücke hingegen müssen mit entsprechenden Auflagen, Tischverlängerungen oder Stützvorrichtungen gegen unbeabsichtigtes Herunterfallen oder Abkippen gesichert werden. Wann immer möglich, sollte an Maschinen wie Kreissägen oder Fräsen ein Vorschubapparat verwendet werden.


Schutzvorrichtungen5. Schutzvorrichtungen (stets verwenden, niemals entfernen oder umgehen)
Schutzhauben, Hobelschutzvorrichtungen, Spaltkeile, Rückschlagsicherungen und Werkzeugverdeckungen sind zentrale Sicherheitsbauteile. Sie müssen stets in einwandfreiem Zustand gehalten und so eingestellt sein, dass nur der tatsächlich benötigte Werkzeugbereich frei bleibt. Bei jedem Arbeitsgang sind generell sämtliche verfügbaren Schutzvorrichtungen und Hilfsmittel zu verwenden.


Arbeitsweise6. Arbeitsweise (Einstellungen und Hilfsmittel an das Werkstück anpassen)
Kurze, schmale, dünne, runde oder geschweifte Werkstücke erfordern andere Hilfsmittel als große Platten oder lange Leisten. Eine geeignete Vorrichtung, wie Spannlade, Rückschlagschutz, Anschlag oder Stützkeile sorgen für deutlich mehr Kontrolle beim Bearbeitungsvorgang. Zudem sind die Maschineneinstellungen, Werkzeugwahl und Werkzeugdrehzahl dem zu bearbeitenden Werkstoff zu anzupassen.


Als Faustregel gilt:

Je kleiner, schmaler oder komplexer das Werkstück beschaffen ist, desto wichtiger sind geeignete Spann-, Schiebe-, Führungs- und Haltevorrichtungen. Sicheres Arbeiten bedeutet kontrolliertes Arbeiten mit der richtigen Schutztechnik und ausreichend Abstand zum Werkzeug.
 


SI-TEC Sicherheitstechnik bietet für jeden Maschinentyp und für jeden Arbeitsgang eine optimale Lösung.